Man betritt einen Lebensmitteldiscounter, bei dem man bevor man einkauft, mittels einem Chip (wer steckt heute noch nen Euro in den Schlitz) einen schicken Einkaufswagen “mieten” kann. Mit dem Gefährt seiner Wahl öffnen sich nun die Schiebetüren und man ist im “Paradies”. Doch gleich nach Entree dringt eine Stimme ins Ohr “Das ist mein Einkaufswagen” … Stille … “Nein das ist meiner” – “ich habe den Wagen aber hier abgestellt und das ist meiner” – “Sehen Sie denn nicht das mein Einkauf darin liegt?” – “Ich habe den Wagen aber hier abgestellt, das ist meiner” usw.
Folgendes Szenerie muss man sich vorstellen: Ein Mann, geschätzte 40 – 45 Jahre alt, ist der Meinung das der Einkaufswagen der Frau, geschätzte 50 – 55, ihm “gehört”. Diese Diskussion die sich “gefühlt” über 10 Minuten erstreckt und alle Aufmerksamkeit der umliegenden Kunden auf sich zieht, zeigte sich mir heute beim Einkaufen eines großen Lebensmitteldiscounters.
Ende vom Lied war: Der Mann “fand” seinen Wagen ein Regal weiter ohne Inhalt …. eine Entschuldigung war nicht möglich, erst nach Zureden und Kommentaren der umliegenden Kundinnen murmelte er ein leises: Schuldigung.
Ich frage mich :
Auf jeden Fall hat es für die Kunden des Lebensmitteldiscounters ein Lächeln, Schmunzeln, Kopfschütteln und Gesprächsstoff für den nächsten Blogeintrag, das nächste Mittagessen oder die nächste Party gesorgt ;-)
In diesem Sinne: passt auf euren Einkaufswagen auf – es könnte nicht deiner sein *g